Andrea Reil Visualisierungen

Graphic Recording, Graphic Facilitation, Sketchnotes und Visual Thinking

Graphic Recording beim cre8:dialog

GR_cre8Im Februar 2016 hatte ich zum ersten Mal die Möglichkeit die Veranstaltung „cre8:dialog Kulturwirtschaft trifft Unternehmen“ mit einem Graphic Record zu begleiten. cre8 ist eine Vereinigung von Kreativschaffenden in Oldenburg und bietet neben tollen Veranstaltung an ungewöhnlichen Orten auch die Möglichkeit ein eigenes Profil in der cre8 Datenbank zu hinterlegen.

cre8 hat sich zum Ziel gesetzt die Kreativwirtschaft in Oldenburg zu fördern und Kooperationen zu unterstützen. Kreative und Gründer können sich auf den Events und über die Website vernetzen und gegenseitig unterstützen.

Der cre8:dialog fand dieses Mal im schönen Hotel und Restaurant Tafelfreuden in der Alexanderstraße ist. Das Tafelfreuden ist eine der besten Adressen in Oldenburg und besticht mit seiner sehr persönlichen Note und einer ausgezeichneten Küche! Wer noch nicht da war, sollte hier unbedingt einmal essen gehen. Mir hat das große Fenster durch das man aus dem Restaurant heraus direkt in die Küche sehen kann besonders gut gefallen – sehr vertrauensvoll.

Der große Saal, in dem die ca. 80 Teilnehmer zusammen kamen hat eine ganz wundervolle Wandgestaltung und an einem Ende eine breite Fensterfront mit einem Ausgang zur Straße und auf den gegenüberliegenden Parkplatz. Ein wahrer Glücksfall war, dass sich an der einen Seite dieses Parkplatzes der Eingang zu meinem Lieblings Material-Lieferanten Plan B befand und ich die bestellten Kapa-Boards für mein Graphic Recording nur wenige Meter transportieren musste. Die Atelier-Staffelei, die ich mir für diesen Tag ausgeliehen hatte, war mit Rollen ausgestattet, so dass ich problemlos meine Position auf dem Podium verändern konnte. So eine muss ich mir ganz unbedingt auch kaufen.

cr8_Begin

Als ich mich eingerichtet hatte und das Moderatoren-Team Thiemo Eddiks und Norbert Egdorf (die zwei sind echt spitze!) begann die Gäste zu begrüßen, konnte ich endlich anfangen zu schreiben und zu sketchen. Es folgten Grußworte der Geschäftsführerin der IHK Oldenburg Frau Carola Havekost, die so nett war mich noch einmal kurz vorzustellen und darauf ein Vortrag über »Corporate Design – leben oder verwalten« von Jens-Dieter Kehrer Geschäftsführer der Kehrer Werbeagentur GmbH. Er berichtete sehr unterhaltsam über Best Practices aus seinem Berufsalltag, so dass ich leicht entsprechende Inhalte und Symbole auf mein visuelles Protokoll bringen konnte.

Im Anschluss erläuterte Ina Lehnert-Jenisch von der Wirtschaftsförderung Oldenburg
die Idee des PerspektivScheck – eine clevere Unterstützung für Gründer, bei der eine Expertenberatung aus einem Pool von 85 erfahrenen Kreativen in Anspruch genommen werden kann. Der PerspektivScheck hat einen Wert von 300 €, wobei der Nutzer nur 100 € selbst zahlen muss. Zufällig hatte ich zu Hause Notizblöcke in Form von 200 und 100 Euro Scheinen, so dass ich diese einfach auf mein Board kleben konnte. Der PerspektivScheck bietet auch die Möglichkeit sich durch das FabLab Oldenburg Inspiration und Unterstützung zu holen.

Tja und dann war mein Board voll und es stand noch die Podiumsdiskussion an. Zum Glück hatte ich aber ein weiteres dabei und konnte das fertige auf einem großen Tisch am Rand des Saals an die Wand lehnen, so dass die Anwesenden weiterhin einen guten Blick darauf hatten. Es hat total Spaß gemacht, die Überschrift in großen Buchstaben im Handlettering-Stil zu schreiben und die Aussagen einfach in großen Sprechblasen zu protokollieren.cr8_Podiumsdis

Am Ende der Veranstaltung war es wie immer bei einem Graphic Recording: alles versammelte sich vor dem Record, sprach über das Gehörte und machte eifrig Fotos mit dem Smartphone. Da werde ich auch oft gebeten mal aus dem Bild zu gehen, um die Sicht auf das Ergebnis freizugeben. In diesem Moment spüre ich immer etwas Wehmut, weil ich weiß, dass ich gleich aufhören muss mit dem Aufhübschen und ich das visuelle Protokoll so lassen muss, wie es ist. Da verstehe ich die Aussage „Ein Bild ist nie richtig fertig.“ und muss mir selbst ganz schnell ins Gedächtnis rufen, was ich meinen Workshop-Teilnehmern immer predige: Visuelle Protokolle (egal ob Sketchnotes oder Graphic Recording) sind keine Kunst! Es geht um die transportierte Information nicht um ein besonders hübsches Endergebnis.

cre8_GR

Am Ende war ich aber doch ganz zufrieden, oder was meint ihr?

 

Liebe Grüße

Andrea

 

 

 

 

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Ein Kommentar zu “Graphic Recording beim cre8:dialog

  1. Diana
    04/03/2016

    Suuuuuuuper!!!!

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